Ergebnisse

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Vergleichende forschung und bewertung der aktuellen bedürfnisse, studienbericht zur jugendarbeit

Diese Richtlinien fungieren als Grundlage und Rahmen für die Entwicklung der weiteren Projektergebnisse, z.B. die Ermittlung des Qualifikationsbedarfs von Trainer/innen in der Jugend- und Sozialarbeit und für die Entwicklung der Trainingsinhalte.

Zusammenstellung von wissenschaftlichen und pädagogischen Hintergrundinformationen über interkulturelle Kommunikation und Konfliktlösung. Sammlung von Best-Practice-Beispielen, um einen Top-Down- und Bottom-Up-Ansatz zu bieten, der die tägliche Praxis in der gemeindeübergreifenden Jugendarbeit verbessern soll. Der Leitfaden soll wesentliche Schlüsselfakten zu den neuesten Erkenntnissen über interkulturelle Kommunikation und Konfliktlösung enthalten und einen Hauptpfeiler für die im Projekt entwickelten Ressourcen (Intellectual Outputs- IOs) darstellen.

Bewährte Praktiken und Methoden für die Jugendarbeit mit benachteiligten Gruppen und für unterstützende Jugendarbeit werden ermittelt und analysiert. Die Literaturrecherche und Feldforschung in diesem Bereich wird mit der Identifizierung der wesentlichen Prinzipien und Best-Practice-Ansätze abschließen und den Schwerpunkt des Projekts und der Entwicklung des Trainingskurses bilden. Das Ergebnis dieser Projektphase (IO1) wird ein Bericht sein, der die Bewertung von Good Practices, die wichtigsten Erkenntnisse und die Ergebnisse von zwei Fokusgruppendiskussionen pro Partnerland über die Bedürfnisse der Jugendarbeit zusammenfasst und sich an die folgenden Zielgruppen richtet:

  • in der Jugendarbeit tätige Personen
  • Institutionen der Jugendarbeit
  • Netzwerke, die den Berufsstand der Jugendarbeit vertreten
  • Entscheidungsträger, öffentliche Behörden, die in der Jugendarbeit tätig sind oder diese finanzieren
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Entwicklung von Trainingsmodulen in der Jugendarbeit und Pilotierung

Das Ergebnis der zweiten Phase (IO2) werden Module sein, die den Ansatz für Interessierte, die in der Jugendarbeit tätig sind, vermitteln.

Dabei wird berücksichtigt, dass sich Personen in der Ausbildung und solche, die bereits länger in der Jugendarbeit aktiv sind, hinsichtlich ihrer Erfahrungen unterscheiden:

  • einige Module werden sich an zukünftige Jugendarbeiter/innen in Ausbildungssystemen richten und daher allgemeine Informationen enthalten und sich auf die gemeinschaftsbildenden Aspekte der Methode konzentrieren,
  • während sich andere Module speziell an Personen mit Erfahrung in der Jugendarbeit richten und sich auf spezifische Aspekte des Ansatzes konzentrieren.

Indem wir uns an beide Gruppen wenden, wollen wir sicherstellen, dass Interessierte auf allen Ausbildungsebenen über den Ansatz informiert werden. Die Module sollen in jedem Partnerland mit 20 Beteiligten ohne oder mit wenig Erfahrung in der Jugendarbeit und 10 Beteiligten mit Erfahrung in der Jugendarbeit in zwei verschiedenen Pilotkursen erprobt werden:

  • Ein Pilotkurs richtet sich an die erstgenannte Gruppe mit dem Schwerpunkt soziale Eingliederung und Gemeinschaftsbildung
  • ein Pilotkurs richtet sich an Interessierte mit Erfahrungen in der Jugendarbeit, die mit „Hidden Agendas“ arbeiten.

Dieser Kurs wird einen praktischen Teil beinhalten, um mindestens eine Methode des Brotbackens mit Migranten und Flüchtlingen zu erlernen, die von Trainern, die vom Partner Centro per Lo Sviluppo Creativo Danilo Dolci in Italien ausgebildet wurden, angeboten wird.

Trainingsvideos für die Umsetzung von Blended Learning

In der 3. Projektphase (Intellectual Output IO3) werden Schulungsvideos erstellt, um die Module zu ergänzen und den theoretischen Input mit Videos zu unterstreichen.

Die Videos werden eine besondere Möglichkeit für Ausbildungseinrichtungen bieten, Blended-Learning-Konzepte in ihre Lehrpläne einbeziehen. Sie richten sich an Beschäftigte in der Jugendarbeit und sollen ihnen eine Möglichkeit bieten, diesen Ansatz durch Selbststudium in ihr Repertoire aufzunehmen. Die Zielgruppe dieser Projektphase werden also Personen mit Erfahrung in der Jugendarbeit sein.

Es wird ein Set von 12 Videos (jeder Partner wird 2 Videos erstellen) für die Selbstschulung produziert. Die Videos werden in Blended-Learning-Konzepten umsetzbar sein und als solche empfohlen.

Ihre Inhalte werden die Inhalte der in Phase 2 (IO2) entwickelten Module ergänzen. Die Videos werden während der Pilotierungsphase der Module von allen Partnern aufgenommen und später mit Untertiteln in alle Sprachen übersetzt.

Entwicklung eines Fernlernprogramms und eines LEVEL5-Programms im Bereich der Jugendarbeit

Zielgruppen sind Personen aus der Jugendarbeit und Sozialarbeit oder Ausbilder, die mit jungen Menschen arbeiten.

Ziel: Das online-Training soll den Zielgruppen vermitteln, wie sie junge Menschen für die Herausforderungen der interkulturellen Kommunikation und Konfliktlösung sensibilisieren und ihre Kompetenzen im Umgang mit kultureller Vielfalt erweitern können. Diese Plattform dient als Werkzeug für Jugendbetreuer. Es werden spezifische Informationen zur Arbeit mit jungen Menschen vermittelt:

 

Module:

  1. Aufsuchende Jugendinformation für benachteiligte Gruppen (3h)
  2. Digitale Jugendinformation und Beratung (2h)
  3. Jugendbeteiligung und Empowerment (2h)
  4. Planung & Management (2h)
  5. Spielen und Materialeinsatz in der Jugendarbeit (2h)

Leitlinien für die Einbeziehung der Methodik in die Rahmenbedingungen der Jugendarbeit

Das 5. Resultat des Projekts (IO5) wird eine Reihe von Richtlinien für Validierung und Qualitätsempfehlungen sein, die zwei komplementäre Umgebungen ansprechen:

  • Ausbildung und
  • Praxis der Jugendarbeit.

Ziel ist es, die Verbreitung der vom Projekt entwickelten Methodik zu erleichtern, indem Entscheidungsträgern Empfehlungen für die Umsetzung gegeben werden. Diese Richtlinien und Empfehlungen wenden sich insbesondere an:

  • Entscheidungsträger, die sich mit Ausbildung, Training, Fortbildung, Spezialisierung von Beschäftigten in der Jugendarbeit befassen und
  • politische Entscheidungsträger, lokale Behörden, Regierungsinstitutionen, Dienstleistungsanbieter usw., die Jugendarbeiter/innen beschäftigen, die mit benachteiligten Jugendlichen arbeiten

Der Leitfaden wird hauptsächlich bestehen aus:

  • Einem kurzen Überblick über die Methodik, die in den theoretischen Ansatz der Jugendarbeit eingebettet ist, der in IO2 entwickelt wurde
  • Einer kurzen Übersicht über die aktuellen nationalen Bildungsanforderungen für Jugendarbeit
  • Einer kurzen Übersicht über die jeweilige aktuelle Situation in der Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen, die in IO1 ermittelt wurde
  • Einer Bewertung der Qualität, Konsistenz und Kohärenz der Methodik
  • Empfehlungen gemäß den ermittelten Qualitätskriterien für die Umsetzung in verschiedenen Kontexten (sowohl im Weiterbildungs- als auch im Praxisbereich) als ein mögliches Set von Anforderungen und Standards.