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[Sticky] Modul 3, Einheit 2, Übung 2: Die Jugendstrategie der Europäischen Union 2019–2027


Sarah Wild
Posts: 10
Admin
Topic starter
(@bupnet2)
Member
Joined: 2 years ago

Lies die Zusammenfassung der Jugendstrategie der Europäischen Union (Englisch): 

https://youth-goals.eu/wp-content/uploads/dt-YouthGoalsHandout.pdf

Nachdem Du den Inhalt gelesen hast, denke darüber nach, wie Du die Europäischen Jugendziele in Deiner täglichen Praxis als Jugendbetreuer nutzen kannst und stelle Deine Ergebnisse hier ins Forum.

2 Replies
Stefanie Kostenzer
Posts: 7
(@stefanie-kostenzer)
Active Member
Joined: 1 year ago

Kinder und Jugendliche interessieren sich häufig für Politik, aber oft fehlt ihnen das Wissen, um komplexe Systeme wirklich zu verstehen. In meiner Schulzeit haben wir kaum bis gar nicht über Politik geredet, weshalb mir lange das Wissen gefehlt hat. Bei der Gen Z sieht man einen großen Unterschied zu Millenials, ihr politisches Interesse ist größer und sie sind auch besser informiert. Als Jugendbetreuerin finde ich es gut, über aufkommende (politische) Themen zu diskutieren und sich auszutauschen. Aber auch Themen wie Gleichberechtigung, Inklusion, psychische und physische Gesundheit so wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind wichtige und aktuelle Themen. Als Jugendbetreuerin kann man auch Themenwochen oder Projekte mit thematischen Schwerpunkt organisieren, um Kinder und Jugendliche miteinzubeziehen und diverse Themen in einem sicheren Rahmen zu diskutieren und sich auszutauschen. Durch den ermöglichten Austausch können Kinder und Jugendliche selbstbewusster werden und lernen, ihre Meinung zu vertreten bzw sich eine eigene Meinung zu bilden. Da es sich um emotional beladene Themen handelt, ist es aber wichtig, einen safe space zu kreeiren, und die Diskussionen bzw. den Austausch zu moderieren. Im Alltag kann ich als Jugendbetreuerin die europäischen Jugendziele als Leitfaden für meine Praxis verwenden. 

 

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JohannaR
Posts: 7
(@johannar)
Active Member
Joined: 1 year ago

Ich arbeite als Sonderpädagogin mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen und habe im Laufe meiner Schuljahre einige Ziele in mein tägliches Tun integriert. Gleichberechtigung aller Geschlechter ist für mich kein Ziel., sondern eine Lebensnotwendigkeit. Es beginnt mit der Sensibilisierung der Sprache jeder einzelnen Person im täglichen Leben. Ich bin Genderbeautragte meiner Schule und lege großen Wert auf gendersensible Sprache. Ich möchte, dass sich alle Personen angesprochen fühlen. Außerdem versuche ich mindestens 1x pro Schuljahr mit Vereinen zu kooperieren, die diese Themen mit den Schüler:innen in einer sicheren Umgebung OHNE Lehrpersonen besprechen können.

Inklusive Gesellschaft und Sonderpädagogin – Wie passt das zusammen? Ich habe für mich den Auftrag gewählt, jedem Kind die bestmögliche Förderung und Forderung zukommen zu lassen. Und das muss aber nicht Exklusion bedeuten, sondern Rahmenbedingungen so zu verschieben, um Möglichkeiten der Entfaltung zu gewährleisten. Inklusion bedeutet für jeden Menschen etwas anderes, die Kunst liegt darin mit den Kindern gemeinsam herauszufinden, was es für sie bedeutet und welche Rahmenbedingungen sie brauchen, um sich inklusiv zu fühlen.

Außerdem bin ich für das Fach Berufsorientierung verantwortlich, da habe ich das Ziel NR. 7 „Gute Arbeit für Alle“ implementiert. In diesem Fach habe ich die Möglichkeit mit allen Jugendlichen einzeln ihren Weg in die Arbeitswelt individuell zu gehen, auch hier die Rahmenbedingungen so zu stecken, in denen sich jede:r einzelne Jugendliche:r gebraucht fühlt und einen Teil zur Gesellschaft beitragen kann.

 

Es gibt noch so viel mehr zu tun, so viel mehr Ziele zu erreichen und zu verinnerlichen. Aber Step by Step und Little by Little, it Happens... 

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